Tunnelzelte: Test & Vergleich 2020

Die besten Tunnelzelte im Vergleich

Das Einsteigermodell

Vango Scafell 200 Pamir

Das Vango Scafell ist ein solides Einsteiger-Zelt, welches selbst bei viel Regen und Schnee trocken bleibt. Das Zelt hat ein gutes Preis- Leistungsverhältnis. Das Vango Scafell war mein Wegbegleiter für meine Islandtour und hat diese Herausforderung mit Bravour gemeistert.

  • Personen: 2
  • Gewicht: 2,5 kg
  • Größe: 215 x 135 x 95 cm
  • Packmaß: 43 x 15 cm
  • Drei-Jahreszeiten-Zelt
  • Wassersäule Außenzelt: 3000 mm
  • Wassersäule Boden: 6000 mm

Preis- Leistungssieger

Jack Wolfskin Gossamer II

Das Jack Wolfskin Gossamer II ist der perfekte Allrounder. Aufgrund des geringen Packmaßes und des leichten Gewichts eignet es sich ebenfalls für lange Wanderungen. Das Zelt steht aufgrund der Konstruktion und durchdachten Abspannung besonders windstabil.

  • Personen: 2
  • Gewicht: 2,28 kg
  • Größe: 225 x 125 x 105 cm
  • Packmaß: 57 x 17 cm
  • Drei-Jahreszeiten-Zelt
  • Wassersäule Außenzelt: 4000 mm
  • Wassersäule Boden: 10000 mm

Die Premiumvariante

Nordisk Halland 2 LW

Das Nordisk Halland 2 ist ein Ultraleichtgewicht unter den Tunnelzelten. Aufgrund der Konstruktion lässt es sich besonders einfach aufbauen und bietet unter der Apside sehr viel  Platz für Gepäck. Zusätzlich ist es möglich das Zelt ohne Innenzelt aufzubauen, wodurch es flexibel einsetzbar ist.

  • Personen: 2
  • Gewicht: 1,5 kg
  • Größe: 215 x 135 x 100 cm
  • Packmaß: 35 x 14 cm
  • Drei-Jahreszeiten-Zelt
  • Wassersäule Außenzelt: 2000 mm
  • Wassersäule Boden: 8000 mm

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Tunnelzelt?

Tunnelzelte sind Campingzelte, die wie ein Tunnel geformt sind. Durch diese Konstruktion bietet der Innenraum mehr Platz als bei den meisten anderen Zelttypen. In den meisten Tunnelzelten ist es darüber hinaus sogar möglich bei schlechtem Wetter im Vorraum zu kochen, zu essen oder anders Zeit zu verbringen. Wegen des großen Raumangebots sind Tunnelzelte sowohl fürs Trekking als auch für Familienausflüge geeignet.

Vor- und Nachteile von Tunnelzelten

Vorteile
  • großes Platzangebot
  • komfortabel
  • unkomplizerter Aufbau
Nachteile
  • Auf- und Abbau dauert läner als bei kleinen zelten
  • Je nach Modell höheres Gewicht als andere Zelte
  • Mehr Platz zum Aufbau benötigt

Worauf beim Kauf eines Tunnelzeltes achten?

 Worauf du beim Kauf achten solltest liegt insbesondere an deinen Ansprüchen sowie dem vorgesehenen Einsatz des jeweiligen Tunnelzeltes. Grundsätzliche Fragen sind folgende:

Soll dein Zelt günstig, hochwertig oder ein Mix aus beidem sein?

Wenn das Zelt nur einmal in 3 Jahren ausgepackt wird, muss man sicherlich nicht auf die höchste Qualität achten. Bei häufigerer Beanspruchung sollte man jedoch etwas mehr investieren.

Wie viele Personen sollen ins Zelt passen?

Für Familien bieten sich grundsätzlich Zelte mit mindestens 4 Schlafplätzen an, während für Pärchen oder Wanderer im Normalfall ein 2 Personen-Zelt reicht. Bei etwas mehr Gepäck kann auch ein 3 Personen-Zelt vorteilhaft sein.

Trägst du das Zelt über weite Strecken auf dem Rücken?

Tunnelzelte für bis zu 3 Personen gibt es ab einem Gewicht von 2 kg. Zelte in dieser Gewichtsklasse sind jedoch etwas teurer. Ein super Preis-Leistungsverhältnis bieten Zelte mit einem Gewicht von circa 3 Kilogramm.

Wie hoch sollte die Wassersäule sein?

Um mit deinem Zelt auch gegen Wind und Regen gewappnet zu sein, solltest du dich für ein Zelt entscheiden dessen Material einer Wassersäule von mindestens 3000mm an den Außenwänden und mindestens 8000mm am Boden aufweist.

Welche Marken bieten gute Tunnelzelt an?

Es gibt viele Marken die gute Zelte anbieten. Bei den folgenden Herstellern macht man aber sicherlich nichts falsch: Outwell, Coleman, Jack Wolfskin, Vaude, Robens, Tatonka, Hilleberg, Vango.

Wie wird ein Tunnelzelt aufgebaut?

Ein Zelt bauen nur die wenigsten gerne auf, gemeinsam ist es jedoch immer einfacher als alleine. Wenn du dich an diese Anleitung hältst, kann nicht viel schief gehen:

Den richtigen Platz finden und von Unebenheiten befreien

Dein Zelt sollte auf einem möglichst ebenen Untergrund stehen, damit du beim schlafen nicht in eine Richtung wegrutschst. Außerdem solltest du sämtliche Steine und weitere Unebenheiten wie Stöcke  entfernen. Dadurch schonst du nicht nur den Zeltboden sondern ersparst die auch Schmerzen wenn du in dein Zelt krabbelst.

Tipp: Stell dein Zelt nicht mit der Längsseite oder dem Eingang gegen den Wind. An vielen Orten bleibt die Windrichtung unverändert.

Zeltplane spannen & befestigen

Befestige eine Seite der Zeltplane mit einem Hering sicher im Boden. Anschließend stecke die Stangen in die dafür vorgesehenen Schlaufen des Zeltes ein. Bei den meisten Zelten haben die Stangen ähnliche Farben wie die Zeltschlaufen, wodurch im Regelfall niemals eine Stange in die falsche Zeltschlaufe geschoben wird. Sind die Stangen alle am richtigen Ort, kannst du überall die Heringe einstecken. Bitte unbedingt die Heringe schräg zum Zelt in den Boden stecken. So hat dein Zelt bei Wind einen besseren Stand.

Außenplane, Vorzelt und Co.

Abhängig davon welches Tunnelzelt du nutzt, kann es sein, dass du anschließend eine Außenplane über dein Zelt legen musst. Diese wird im Inneren an den Stangen mit Schlingen oder Karabinern befestigt. Auch Zelte mit eingenähtem Boden können eine solche Plane haben. An dieser werden dann die sogenannten Abspannseile befestigt und mit Heringen im Boden verankert.

Das folgende Video gibt dir einen besseren Eindruck, wie ein Tunnelzelt richtig aufgebaut wird.

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Fazit

Es gibt eine riesige Auswahl an Tunnelzelten für unterschiedliche Ansprüche und Einsatzgebiete. Wichtig ist, dass du berücksichtigst wie viele Personen Platz im Zelt finden sollen und dass es je nach Einsatzort den Wetterbedingungen trotzen kann. Tunnelzelte sind besonders empfehlenswert in regnerischen Gebieten. Aufgrund des größeren Platzangebots, verglichen mit anderen Zelttypen, kann man im trockenen kochen und besser mit Freunden zusammensitzen.

Autor
Felix
Felix